Weltmissionsopfer

Jede Kirchengemeinde der Landeskirche beteiligt sich am jährlichen Weltmissionsopfer. Dies macht deutlich, dass sich die Einzelgemeinde in die Gemeinschaft der weltweiten Christenheit eingebunden weiß. Das jeweilige Spendenprojekt sucht sie sich selbst aus.

Zicklein für arme Kinder in Ghana – Kinderprojekt der Ev. Karmelmission

In dem „Ziegenprojekt“ kaufen Mitarbeiter vor Ort auf dem Viehmarkt möglichst trächtige Ziegen und verteilen diese an bedürftige Kinder. Wenn die Ziege Zicklein bekommt, können die Kinder diese wiederum verkaufen, um durch den Erlös das notwendige Schulgeld zu bezahlen. Neben der Ziege erhalten die Kinder eine Schuluniform, ein Paar Sandalen, eine Schultasche, eine Wasserflasche, einen Füller, Bleistifte, Radiergummis, Farbstifte, Lesebücher und Schreibhefte. (karmelmission.org)

Mädchen eine Zukunft geben – Kinderheim Nethanja Narsapur/Christliche Mission Indien

200 Mädchen bekommen in zwei Mädchendörfern im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh Unterkunft, Schutz, Gemeinschaft, Versorgung, Schulbildung und Erziehung mit christlichen Werten. Immer noch gelten Mädchen in Indien als minderwertig, bekommen weniger Aufmerksamkeit, weniger Achtung und weniger Zuwendung. Dagegen setzen wir mit den Mädchendörfern ein viel beachtetes Zeichen. Einige der Mädchen sind Vollwaisen, viele kommen aus extrem armen oder zerstörten Familien, die geprägt sind durch Kriminalität, Drogen- und Alkoholkonsum oder Krankheiten, v.a. AIDS. Die Mädchendörfer sind ihre Chance, der Armutsspirale zu entkommen. (nethanja-indien.de)

Zwei Projekte, die dazu beitragen, Kindern unter schwierigsten Umständen eine Zukunft zu geben. In der Unterstützung dieser  Projekte sehen wir eine Möglichkeit, als Teil der weltweiten Christenheit ein kleines Stück Solidarität zu leben.