Weltmissionsopfer

Jede Kirchengemeinde der Landeskirche ist verpflichtet, ein jährliches Weltmissionsopfer abzuführen. Dies soll deutlich machen, dass sich die Einzelgemeinde in die Gemeinschaft der weltweiten Christenheit eingebunden weiß. Das jeweilige Projekt, für das sie spenden möchte, kann sie sich unter bestimmten Vorgaben selbst aussuchen.

So hat unser Kirchengemeinderat in seiner Januarsitzung beschlossen, die entsprechenden Opfer auch in diesem Jahr wieder für zwei verschiedene Projekte zu geben.

EVS Evangelischer Verein für die Schneller Schulen

Zum einen unterstützen wir wie in den vergangenen Jahren zur Hälfte die Arbeit der Theodor-Schneller-Schule in Amman, eine Einrichtung für Kinder, die am Rande der Gesellschaft Jordaniens leben und fast alle schwere und teilweise traumatisierende Erfahrungen hinter sich haben: häusliche Gewalt, den Verlust eines Elternteils, erhebliche Armut.

Gnadauer Brasilien-Mission „Kindern Heimat bieten“

Die Gnadauer Brasilien-Mission fördert im Süden Brasiliens in vielen Orten den Aufbau von Schülerhorten, etwa zur Hausaufgabenbetreuung. 

Brasilien leidet in den letzten Jahren unter einer Wirtschaftskrise. Um ihren Arbeitsplatz nicht zu verlieren, nehmen viele Menschen einschneidende Lohnkürzungen in Kauf. Viele Mütter sind zudem alleinerziehend. Auf Kinder kann da oft keine Rücksicht genommen werden. 

Die Wirtschaftskrise hat in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass viele Menschen, um ihren Arbeitsplatz zu behalten, sich auf sehr große Lohnkürzungen eingelassen haben. Viele Mütter sind dazu alleinerziehend. Auf Kinder kann keine Rücksicht genommen werden. 

Die Gnadauer Brasilien-Mission hat für diese Kinder in der Küstenregion von Santa Catarina ein Missionshaus eröffnet, das nun noch durch einen Anbau mit Schulraum, Küche und Speisesaal ergänzt werden soll.

Mit Ihrem Opfer helfen Sie, dass Kinder aufgenommen werden und ihre Eltern in Ruhe den Lebensunterhalt verdienen können. Außerdem ermöglichen Sie den Kindern einen guten Start ins Leben.