Online-Gottesdienst

Auf dieser Seite finden Sie den Online-Gottesdienst dieser Woche mit Liturgie und Predigt sowie externe Links zu ähnlichen Internet-Angeboten. Die Online-Gottesdienste der vergangenen Wochen finden Sie im Archiv.

Aktuell: Seit 4. Mai dürfen wieder Gemeinde-Gottesdienste gefeiert werden. Voraussetzung ist ein Schutzkonzept, siehe: elk-wue.de/corona

Auch in Stammheim machen wir mit: Ab dem 10. Mai feiern wir um 10 Uhr einen Kurzgottesdienst im Wechsel in der Johanneskirche und der Arche. Den Online-Gottesdienst wird es zusätzlich weiterhin geben.

tägliche Andachten

  • add 19.30 Uhr: Läuten der Kirchenglocken und Aufstellen einer Kerze am Fenster

    Seit Beginn der Corona-Pandemie läuten jeden Abend um 19.30 Uhr die Kirchenglocken in ganz Stuttgart.

    Nutzen Sie den Moment zur Besinnlichkeit in dieser unruhigen Zeit: Stellen Sie eine Kerze ans Fenster – sprechen Sie dazu ein Gebet und ein Vaterunser, oder äußern Sie einen Hoffnungswunsch!

  • add Zuffenhäuser Wort

    Zuffenhäuser Wort – tägliche Andacht aus der Kirchengemeinde Zuffenhausen

Gottesdienst am 2. August anlässlich der Zertifizierung der Trainees 2019/2020

  • add Glockenläuten
  • add Das Privileg

    von Samuel Harfst
    samuelharfst.de

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  • add Ein Dankgebet für die Trainees

    Gott,
    zu Dir rufe ich in der Frühe des Tages.
    Hilf mir beten und meine Gedanken sammeln zu Dir;
    ich kann es nicht allein (D. Bonhoeffer).

    Ich möchte dir danken
    Danken für diesen neuen Tag,
    dass wir gemeinsam diesen Trainee Jahrgang,
    die vergangene Zeit in unserem Leben,
    vor und mit dir beschließen können.

    Ich danke dir für die gemeinsame Zeit
    die wir miteinander verbracht haben.
    Ich denke an das gemeinsame Wochenende in Metzingen
    Die Gemeinschaft, die Spieleabende, das Lachen, an unser Weihnachtsessen, die Weihnachtsspiele, Kommunikation nach der Theorie von Schulz von Thun…

    Ich danke dir für jede Begegnung
    die uns näher zueinander, zum Anderen, geführt hat.
    Danke für deinen Segen in unserem Leben.
    Danke dafür, dass du unsere Hoffnung sein möchtest
    heute und morgen.
    Danke, dass du uns sammelst in dir.

    Amen.

  • add Bucketlist

    von Enno Bunger
    ennobunger.de

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  • add Ansprache zum Liedtext „Bucketlist“ (Enno Bunger) von Pfarrer Thomas Mann

    Ansprache zum Liedtext „Bucketlist“ (Enno Bunger), gehalten am 02.08.2020 in der Johanneskirche zu Stuttgart-Stammheim (Gottesdienst anlässlich der Zertifizierung der Trainees 2019/20)

    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und unserm Herrn Jesus Christus. Amen.

    Liebe Trainees, liebe Gemeinde,

    „Ich schieb‘ nichts mehr auf meine Bucketlist“, heißt es im Refrain des Liedes von Enno Bunger, das wir eben gehört haben, „Ich lag‘ jetzt los, bevor alles im Eimer ist. Am Ende blick‘ ich froh auf mein Leben zurück. Will alles nochmal genauso, jeden einzelnen Schritt.“ – Für all diejenigen, die diesen Begriff noch nicht kennen: Eine „Bucketlist“ ist eine Liste von Dingen, Erfahrungen oder Erlebnissen, die man in seinem Leben noch gemacht haben will, ehe man „in die Kiste springt“ (im Englischen heißt das: „kick the bucket“). Die Sache an sich ist natürlich nicht neu, aber der Begriff ist vor allem bekannt aus dem Film „Das Beste kommt zum Schluss“ aus dem Jahr 2007. „Bevor ich sterbe, möchte ich“, mit dieser Überschrift hat der Caritasverband Stuttgart in der Innenstadt zwei Tafeln aufgestellt, auf denen Passanten mit einer bereitgelegten Kreide ihre ganz persönliche Bucketlist vermerken können. Bevor ich sterbe, könnte da stehen, möchte ich - mich mit meinem Vater versöhnen, meine Traumfrau kennenlernen, einen Marathon laufen oder einen Marmorkuchen essen, der nicht so trocken ist, dass ich davon eine Staublunge bekomme. Ich selbst würde gerne noch mit dem Tandem Deutschland durchqueren, ein Buch schreiben und möglichst viele Menschen um Verzeihung bitten, die ich in meinem Leben verletzt habe …

    Aber Enno Bunger meint: Warum nicht schon heute mit all dem anfangen, was uns Spaß macht und umtreibt? Wenn nicht jetzt – wann dann? Bevor es vielleicht schon bald zu spät dafür ist! „Was willst du noch machen? Was willst du noch sehen? Was willst du bewegen? Und wohin willst du gehen? Wofür bist du dankbar? Was hast du schon erreicht? Fiel dir das schwer, oder kannst du noch viel mehr, vielleicht? … Kannst du am Ende sagen: Das war’n schönes Leben? Ich hab genug bekommen – und alles gegeben? Wann fängst du an und erfüllst dir deine größten Träume? Warum nicht heute?“

    Ja, da hat er schon Recht – aber als vergleichsweise älteres Semester muss ich auch widersprechen. Nach meiner Lebenserfahrung stimmt das nämlich nur zum Teil, hatte und habe ich doch viele Träume, deren Erfüllung eben nicht nur von mir selbst abhängt. Mit dem Buchschreiben könnte ich gleich nach diesem Gottesdienst anfangen, aber schon beim Tandemfahren tritt ein entscheidendes Problem auf: Ich brauche immer einen Piloten, jemanden, der oder die sich genauso über die Berge quälen will wie ich selbst. Solche Leute gibt’s eben nicht wie Sand am Meer. Und: Was hat man von seiner Traumfrau, wenn diese die Gefühle nicht erwidert?

    „Es ist nicht wichtig, wo du herkommst, sondern wo du hinwillst. Und dass du immer einmal mehr aufstehst, als du hinfällst. Kein Kompromiss mehr, kein Platz mehr für halbe Sachen. Das, was du wirklich willst, das musst du alles machen.“ – Keine Frage: Es ist wichtig, Träume zu haben, Ziele, die man im Leben erreichen möchte. Was aber, wenn ich eben nicht alles schaffe, was ich schaffen will; wenn sich das Leben von seiner bitteren Seite zeigt und wir manchmal nur die Wahl haben zwischen Pest oder Pocken? Und: Wer keine Kompromisse eingeht, weil er oder sie keine halben Sachen machen will, läuft erfahrungsgemäß Gefahr, am Ende völlig leer auszugehen und sehr einsam zu sterben. Ohne Kompromisse kein gelingendes menschliches Leben! Uns bleibt nur zu hoffen, dass nicht zu viele faule darunter sind.

    Für mich sind es deshalb auch keine leeren Worte, wenn der christliche Glaube sagt: Vor Gott ist es nicht entscheidend, ob du in deinem Leben erreicht hast, was du erreichen wolltest, ob du deine persönliche Bucketlist erfolgreich abarbeiten konntest oder nicht, wieviel du gegeben und dafür bekommen hast. Wenn ich ihm irgendwann mein Leben hinlege, es vor ihm ausbreite wie ein offenes Buch, in dem er lesen kann, soviel und solange er mag, wird er mich ganz bestimmt nicht fragen: Warum bist du nicht der oder der gewesen, sondern: Warum bist du nicht du selbst, warum bist du nicht Thomas Mann gewesen – eben so, wie ich dich geschaffen habe, ein Original, gewollt, kein Kind des Zufalls? – Entscheidend ist also nicht, was wir aus unserem Leben machen, sondern ob wir uns Gottes Zusage anvertrauen können, dass wir von ihm geliebt werden, so wie wir sind. Ich halte es an dieser Stelle deshalb eher mit den alten Römern. Der Jurist und Politiker Marcus Tullius Cicero hat einmal gesagt: „Solange ich atme, hoffe ich; solange ich hoffe, liebe ich; solange ich liebe, lebe ich.“

    Wenn ich selbst ein Lied zu diesem Thema singen sollte, würde ich als Grundlage vielleicht den Text jenes bekannten „Gelassenheitsgebets“ verwenden, der dem Theologen Reinhold Niebuhr zugeschrieben wird: „Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Einen Tag nach dem anderen zu leben, einen Moment nach dem anderen zu genießen. Entbehrung als einen Weg zum Frieden zu akzeptieren, sie anzunehmen, wie Jesus es tat: diese sündige Welt, wie sie ist, und nicht, wie ich sie gern hätte, zu vertrauen, dass Du alles richtig machen wirst, wenn ich mich Deinem Willen hingebe, sodass ich in diesem Leben ziemlich glücklich sein möge und im nächsten Leben für immer überglücklich.“ Amen.

  • add Fürbitten / Vaterunser

    Wir beten mit Worten junger Menschen:

    Gott, ich bitte dich darum, dass wir Menschen es untereinander und füreinander schaffen, uns gleich zu behandeln- dass jeder Mensch Respekt und Ermutigung erfährt.

    Gott, ich bitte dich dafür, dass wir die Nahrung in der Welt gerecht verteilen.
    Gott, ich bitte dich, sei uns Nahe und hilf uns, an dich zu glauben.
    Ich bitte Gott, dass er unsere Familie und Freunde behütet und bewahrt.

    Ich bitte Gott, dass Obdachlose eine Unterkunft bekommen.
    Gott, ich bitte darum, dass jeder Mensch das Gefühl von Liebe kennen lernt und glückliche Beziehungen führen darf.

    Gott, ich bitte dich darum, dass er uns in sein Herz einschließt und uns auf unseren Wegen beschützt.

    Vater, wir bitten dich – du siehst unsere Trainees. Ein Jahr ist vergangen, ein neuer Jahrgang beginnt. Lass sie ihren Weg mutig weiter gehen. Schenke Ihnen einen Platz in unserer Gemeinde, in der Jugend und bei dir. Ich bitte dich darum, dass du sie segnest. Sei ihnen nahe und erfülle Sie mit Glaube, Hoffnung und Liebe – für dich, für sich selbst und für andere.

    Alles was uns selbst bewegt und berührt, was uns wichtig ist und um was wir bitten wollen, nehmen wir mit hinein in das Gebet, dass Jesus uns gelehrt hat:

    Vater unser im Himmel,
    geheiligt werde dein Name.
    Dein Reich komme.
    Dein Wille geschehe,
    wie im Himmel, so auf Erden.
    Unser tägliches Brot gib uns heute,
    und vergib uns unsre Schuld,
    wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
    Und führe uns nicht in Versuchung,
    sondern erlöse uns von dem Bösen.
    Denn dein ist das Reich
    und die Kraft
    und die Herrlichkeit
    in Ewigkeit.

    Amen.

  • add Opfer
    guter Zweck

    Da unsere Gottesdienste in beschränktem Rahmen stattfinden müssen, bitten wir Sie weiterhin um Ihr Gottesdienstopfer in Form einer Spende. Sie können – mit Angabe des Spendenzwecks – Ihre Gabe im Gemeindebüro oder den Pfarrämtern einwerfen und überweisen:

    Ev. Kirchengemeinde
    Verwendungszweck: Opfer 2. August 2020
    BW Bank
    DE65600501010002510701

    Das Opfer am 2. August 2020 wird für unsere Jugendarbeit erbeten.

  • add Segen

    Der Herr segne euch und behüte euch.
    Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über euch
    und sei euch gnädig.
    Der Herr erhebe sein Angesicht auf euch
    und gebe euch Frieden.